Naturbeobachtungen -
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Naturgucker Limburg-Weilburg
Kormoran -
Vogel des Jahres 2010

Von manchen wird er gehasst und verfolgt. Aber Hass ist ein schlechter Ratgeber.
Lernen Sie den Jahresvogel 2010 kennen:
www.vogel-des-jahres.de
Jugendburg Hessenstein

Mehr zur Burg und den Bildungsangeboten.
Ornithologische Exkursion

Am 25. April 2009 ging es zum NSG Aartalsee. Das Exkursions-Ziel 2010 ist das Bingenheimer Ried
Stunde der Gartenvögel

Zählen Sie eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten:
jedes Jahr meist am ersten Wochenende im Mai


Vortrag von Prof. Dr. Thomas Kirnbauer
am Montag, den 28.06.2010, um 19:30 Uhr
in der Aula der Tilemannschule Limburg
Über 400 Jahre lang - bis in die 1970er Jahre - wurden in über 100 Steinbrüchen beiderseits der Lahn Kalksteine abgebaut, die - geschliffen und poliert - als "Nassauer Marmor", später dann als "Lahnmarmor", bezeichnet und in zahlreichen Bauten auf der gesamten Welt verwendet worden sind, so im Empire State Building in New York, in der Moskauer Metro, aber auch in zahlreichen Schlössern, Kirchen und profanen Prunkbauten in Deutschland, um nur wenige Beispiele zu nennen.
Im geologischen Sinn handelt es sich beim Lahnmarmor um ehemalige Riffkalke aus der Zeit des Devons, einem Zeitabschnitt der Erdgeschichte vor etwa 380 Millionen Jahren, als das heutige Lahngebiet etwa 20° südlich des Äquators in einer "devonischen Südsee" lag. Der reich bebilderte Vortrag schildert die geologischen und paläontologischen Grundlagen, die zur Entstehung des Lahnmarmors führten, doch beschäftigt er sich auch mit der vielfältigen Geschichte seines Abbaus, seiner Verarbeitung und seiner Verwendung.
Der Referent, Prof. Dr. Thomas Kirnbauer, ist Professor für die Geologie der Steine und Erden in Bochum, Verfasser mehrerer Bücher und zahlreicher Schriften, auch zum Thema Lahnmarmor, und Gründungsmitglied sowie Kuratoriumsmitglied des Vereins Lahn-Marmor-Museum e.V.
Der Vortrag richtet sich an Schüler, Lehrer und alle Interessierten. Der Eintritt ist kostenlos. Einladung im pdf-Format

Villmar-Seelbach. Ab Pfingstsonntag, 15.30 Uhr, bis Pfingstmontag nach dem Frühstück findet auf der Seelbacher Grillhütte das Zeltlager 2010 für Seelbacher Kinder und Jugendliche statt.
Ablauf und Gestaltung des Zeltlagers dürfen die Teilnehmer mitbestimmen. Angeboten wird:
Wir bauen Nistkästen / Nistgeräte und hängen einige davon auch gleich auf.
Keine Angst vor kleinen Tieren - wir untersuchen ein Biotop (Bach, Tümpel oder Wiese)
Wir hören und erkennen die häufigsten Vogelstimmen
Wetten dass, … wir Bäume an der Rinde erkennen können?
Wir wandern durch die Nacht (auch mit Fledermausdetektor)
Wir backen Stockbrot
Wir grillen leckere Würstchen auf dem Grillrost
Wir erleben Lagerfeuerromantik
Wir spielen lustige Lagerspiele
...
Wir erheben einen kleinen, symbolischen Unkostenbeitrag von 5 Euro pro teilnehmendem Kind/Jugendlichem. Den Rest trägt der NABU Seelbach. Inbegriffen ist insbesondere Würstchen, Stockbrot, Frühstück und ein Nistkastenbausatz. Alkoholische Getränke sind im Zeltlager untersagt, ebenso Wertsachen und elektronische Spielgeräte. Die Teilnehmer sollen zwischen 6 und 14 Jahren alt sein. Ältere Begleitpersonen sind nach Absprache möglich. Die Teilnehmer können eigene Zelte (in üblichen Abmessungen) mitbringen. Ein größeres Zelt/Pavillon (ohne Geschlechtertrennung) kann zur Verfügung gestellt werden. Schlafsack und Unterlage (z.B. Isomatte, Strandmatte) soll jeder Teilnehmer mitbringen.
Anmeldung zum Kinder- und Jugend-Zeltlager 2010 des NABU Seelbach möglichst umgehend (am besten bis 9. Mai 2010) bei Ulf Schneemann oder bei Harald Ristau.
Einladung und Anmeldung im pdf-Format


Niederselters. Auch der Maulwurf freut sich über den Frühling. Das faszinierende Foto stammt vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Manfred Delpho. Dieser wird auf Einladung des NABU- Kreisverbandes am Sonntag, 28. März, 18 Uhr, seine Diaschau und Diavision „Natur im Jahreslauf" im Kulturzentrum „Alte Kirche" in Niederselters vorführen. Der Eintritt ist frei. Insbesondere auch die Ortsbeauftragten für Vogelschutz sind herzlich zu dem Vortrag eingeladen. Manfred Delpho trifft man vorwiegend in entlegenen Gegenden der Erde an, wo er, beispielsweise im süd- und westlichen Afrika, den Rocky Mountains oder Alaska fotografische Beweise für die Schönheit einer schwindenden heilen Welt sammelt. Über Jahre hinweg hat er aber auch die Naturschönheiten seiner nordhessischen Heimat im Bild eingefangen: herrliche Landschaften, faszinierende Tiere und Pflanzen, verborgenen Welten. Doch die Fotos sollen mehr sein als eine Dokumentation der Vielfalt und Schönheit. Sein Anliegen ist es, dem Betrachter die Faszination der Natur zugänglich zu machen, Begeisterung und Staunen zu wecken über die Naturwunder, die es immer noch gibt. In der Diaschau zeigt er einen Teil seiner schönsten Bilder aus über 20 Jahren als Naturfotograf. (Foto: Delpho)

Beselich. Im Wald des Fürsten zu Wied in der Region Runkel/Beselich lebt seit einigen Jahren ein Uhu-Brutpaar. Dieses Paar, evt. in anderer Zusammensetzung, brütete schon erfolgreich. In den letzten Jahren hatte es keinen Bruterfolg mehr. 2009 hätte es wieder klappen können. Ein Gelege mit drei Eiern war vorhanden. Doch mangels Bruthöhle lagen die Eier auf dem Boden. Vermutlich verhinderten Menschen eine erfolgreiche Brut. Nun hat Schreinermeister Dietmar Bräutigam mit Ehefrau Nathalie aus Runkel-Wirbelau kostenlos einen riesigen wetterfesten Brutkasten angefertigt. Beraten wurde er von Harald Ristau, Herbert Friedrich und Werner Bußweiler vom NABU. Förster Dirk Röller half bei den Vorbereitungen für den richtigen Platz zum Aufhängen für den Nistkasten. Wetterbedingt konnte die Aufhängeaktion mit vielen Helfern erst jetzt gestartet werden. Die Beförderung des Kastens bei schlechten Bedingungen stellte die Helfer vor einige Probleme. Gemeinsam konnten diese gemeistert werden. Vielleicht gelingt eine Brut schon in diesem Jahr. Andernfalls muß man halt abwarten. Ähnliche Kästen wurden in Nordhessen erfolgreich angenommen. Der Uhu ist die größte Eule; viel größer als der Mäusebussard. Er hat eine Spannweite von gut 170 cm und fliegt geräuschlos. Man sieht ihn selten, da er nachtaktiv ist. Zur Zeit balzt der Uhu und ruft schon vom Beginn der Dämmerung seinen Namen. Sehr aktiv ruft der männliche Vogel. Ab und zu antwortet das Weibchen. Herbert Friedrich


Seelbach, Kerkerbach.
Der 1. Storchenmast im Landkreis Limburg-Weilburg ist aufgestellt. Auf einem Grundstück der Stadt Runkel unterhalb des Industriegebietes Runkel-Kerkerbach hat uns die Süwag Energie AG einen von von ihr zur Verfügung gestellten Storchenmast aufgestellt.
Mit Unterstützung der Kreis-UNB und des Kreis-Bauamtes wurde auch das Genehmigungsproblem gelöst. Die Nestplattform aus nichtrostendem Stahl hat der NABU Kreisverband bei den NABU-Kollegen in Südhessen bestellt, die schon Dutzender solcher Plattformen von der Metallwerkstatt Groß-Gerau hat fertigen lassen.
Der NABU-Kreisvorsitzende Harald Ristau hat die Nestplattform am 21.11.2009 im Naturbildungshof Ludwigsaue abgeholt und sodann Weidenzweige eingeflochten, eine Strohgrundlage aufgebracht und das Nest "vorgekalkt". Mitarbeiter der Süwag Energie AG haben die Nestplattform auf den Holzmasten montiert und diesen am 3.12.2009 in den Lahnwiesen bei Kerkerbach aufgestellt. Die Höhe des Mastes betraegt bis zur Nestoberkante 10 Meter.
Der Standort wurde von uns ausgewählt, weil in den Kerkerbacher Lahnwiesen nicht schon öfter rastende Störche in der Lahnaue gesichtet wurden sondern auch das Kerkerbachtal dort mündet und das Emsbachtal sowie die Seen des Steedener Kalkwerkes in der Nähe sind - hoffen wir, dass die Störche das ebenso günstig beurteilen. Herbert Friedrich berichtete inzwischen von einem Steedener Beobachter, der schon Mitte Dezember 2009 einen Storch in den Steedener Wiesen mit Nistmaterial beobachtet hat. Diese äiußerst ungewöhnliche und unerwartete Beobachtung lässt sich wohl nur so erklären, dass einer der wenigen noch in Hessen verblibenen Störche beim Vorbeizug sich eingeladen fühlte, an dem neuen Nest ein wenig weiter zu bauen.
Vielleicht haben wir tatsächlich Erfolg und die Störche nehmen unser Nestangebot an - im besten Fall schon in 2010!

Villmar-Seelbach. Ein Dutzend Vogelkirschen pflanzten Kinder des Seelbacher Kindergartens im Arboretum am Seelbacher Sportplatz. Sie waren damit bundesweit vielleicht die Ersten, die etwas tun für den Baum des Jahres 2010. Organisiert wurde die Aktion vom NABU-Vorsitzenden Harald Ristau in Zusammenarbeit mit der Villmarer Revierförsterin Nadine Ströbele und der Leiterin des Seelbacher Kindergartens, Gesine Hülse. Die Vogelkirschbäumchen, die die Kinder pflanzten, waren so klein wie sie selbst und sollen doch 30 Meter groß werden in den nächsten Jahrzehnten, erfuhren die Kinder unter einer ausgewachsenen Vogelkirsche. Die Vogelkirsche ist die Mutter unserer Süßkirschen, ihre Blüten locken zahllose Insekten an, ihre Früchte ernähren viele Vögel und ihr Holz ergibt schöne Möbel, erzählte Ristau den Kleinen. Mit der Wurzel nach unten wurden die Bäumchen liebevoll eingesetzt. Damit sie einen guten Start bekommen, haben die Kinder sie dann gut angedrückt und mit Gießkannen eifrig gewässert. Praktisch angeleitet wurden sie dabei von Forstwirt Timo Semmler und Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg. Tatkräftige Unterstützung leisteten die Erzieherinnen Barbara Kessler, Claudia Biehl und Heike Wolf. Zum Schluss versprachen die Kinder, schon im nächsten Jahr nachzusehen, ob die Bäume schneller wachsen als sie selbst. Dazu gibt es auch ein Photoalbum.


Villmar-Seelbach. "Wir pflanzen einen Wald" lautete das Motto. Der NABU Seelbach mit dem Vorsitzenden Harald Ristau und die Villmarer Revierförsterin Nadine Ströbele hatten die Seelbacher Kinder und Jugendlichen zum Bäumepflanzen aufgerufen. Die Idee und die Weichenstellung für das Projekt hatte bereits Altförster Kurt Walter entwickelt. Und die jungen Leute kamen zahlreich und leisteten schwere Arbeit, denn der Boden des Basaltkopfes am Seelbacher Sportplatz war hart und steinig. Dennoch hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß. Sie pflanzten insgesamt fast 100 Bergulmen, Linden, Walnussbäume, Speierlinge, Edelkastanien, Schwarznussbäume und seltene Elsbeeren. Die Försterin erzählte den Kindern von der Bedrohung der Ulmen durch den Ulmensplintkäfer. Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg berichtete, dass die Elsbeere das wertvollste Holz und den teuersten Schnaps liefert; kürzlich seien zwei ausgewachsene Elsbeeren für zusammen 17.000 Euro verkauft worden, ein Elsbeeren-Stamm war also 8.500 Euro wert. Am Ende der Aktion wurden die jungen Bäume mit Unterstützung von Eugen Waronin vom TuS 05 Seelbach dann noch kräftig gewässert um ihnen einen guten Start zu verschaffen. Außerdem wurden noch Pflanzplätze vorbereitet für die Vogelkirsche, den Baum des Jahres 2010, von denen noch einige mit dem Seelbacher Kindergarten gepflanzt werden sollen. Auch Infotafeln zu den verschiedenen Baumarten sollen noch angebracht werden. Schließlich versprachen die Kinder und Jugendlichen auch künftig bei der Pflege und Betreuung der Bäume zu helfen. So wurde am Seelbacher Sportplatz ein Arboretum geschaffen, ein Lehrwald nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Die Erbauer des Arboretums (von links): Nico Spielkamp, Försterin Nadine Ströbele, Pascal Scheffler, Lisa Marie Huth, Forstwirt Timo Semmler, Tom Schneemann, Katrin Huth, Ulf Schneemann, Eva Huth, Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg, Jonas Ristau, Michel Kosmol, Kerstin Ristau, Tobias Huth, Sascha Kosmol und Jürgen Schäfer. Auf dem Bild fehlen Lena Ristau, Hannah Schneider und NABU Vorsitzender Harald Ristau als Fotograf.

Der 2003/2004 geschaffene 1. Amphibienteich in dem romantischen Seelbacher Bachtälchen "Trieschstruth" ist inzwischen gut bewachsen und angenommen. Grasfrösche und Erdkröten laichen dort. Nun soll ein zweiter, größerer Teich ebenfalls auf dem Gelände des NABU-Mitglieds und Jagdpächters Klaus Ahlborn geschaffen werden. Die UNB hat dafür Mittel aus der Ausgleichsabgabe bewilligt.
Der 2. Teich soll etwa 300 qm groß werden und eine nierenförmige Gestalt erhalten. Klaus Ahlborn, Herbert Friedrich und Harald Ristau haben die Umrisse abgesteckt. Die Baggerarbeiten wurden in der 3. Septemberwoche 2008 abgeschlossen.
Die ohnehin bereits hohe ökologische Wertigkeit des Trieschstruther Biotops soll so noch weiter gesteigert werden.
Nachdem der letzte Kreisjugendtag den ersten hessischen Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Ziel hatte, wollen wir beim Kreisjugendtag 2008 nun den Vogelpark in Herborn-Uckersdorf besuchen. Die Exkursion soll am 28. September 2008 stattfinden und richtet sich an alle NABU- und NAJU-Kinder und -Jugendliche im Landkreis Limburg-Weilburg. Abfahrt in Bad Camberg um 9 Uhr; weitere Zustiegsorte nach Eingang der Anmeldungen. Die Rückkehr sollgegen 16 Uhr erfolgen. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist die NABU-/NAJU-Mitgliedschaft erforderlich.
Der Vogelpark Herborn-Uckersdorf ist dem NABU in besonderer Weise verbunden: Der Vogelparkverein ist eine Ortsgruppe des NABU und der Leiter des Vogelpark, der Biologe Wolfgang Rades, war zuvor Artenschutzreferent des NABU Niedersachsen und auch langjähriges Mitglied des BNA.
Schwerpunkte des Vogelparks sind: Amphibienschutz, Auswilderungsprojekt für Weißstörche, Die Schöpfung bewahren ...
Beteiligung an Erhaltungszuchtprojekten, Wildvogel-Pflegestation, Wildblumenwiese und Insektenpfad. Gerade auch für Kinder und jugendliche Besucher bietet der Park also ausgesprochen viel. Hier die Einladung.

Ende August 2008, nach der Dinkel-Ernte, werden wir die fragliche Fläche in Villmar-Seelbach durch die Firma Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR, Marburg, geomagnetisch und geoelektrisch untersuchen lassen. Das Projekt wird unterstützt durch den hessischen Finanzminister Karl-Heinz Weimar, der uns Mittel aus dem Lotto-Fond bewilligen konnte. Die Karte des ehemaligen fürstlich-wiedschen Hofgutes hatte Bernd Volz, Elkerhausen, im wiedschen Archiv entdeckt. Die geomagnetischen Feldarbeiten wurden am 26. August 2008 durchgeführt. Die Geoelektrik folgt im September

Die Horloffaue bei Hungen-Utphe war das Ziel der ornithologischen Exkursion am 19. April 2008, welche der NABU Kreisverband Limburg-Weilburg und die Ortsbeauftragten für Vogelschutz aus dem Kreis organisierten. 40 Teilnehmer lauschten der fachkundigen Führung von Erhard Thörner und Sven Wagner. Trotz widriger Wetterbedingungen konnten 57 Vogelarten auf der Beobachtungsliste notiert werden. Dazu zählten Uferschnepfe, Grünschenkel, Storch, Rohrweihe, Schnatterente, Löffelente, Krickente, Knäckente, Silberreiher, Beutelmeise und Kiebitz. Die vollständige Beobachtungsliste können Sie hier herunterladen.

Wer die Natur kennt und schätzt, ist auch bereit sie zu schützen.
Der Vorschlag eines geologischen Wanderweges Seelbach liegt zum großen Teil auf dem bisherigen, rechtslahnigen Lahnhöhenweg. Er führt dabei entlang eines besonders wertvollen Teiles des Natura2000-FFH-Gebietes "Lahntal und seine Hänge".
In der faszinierenden Natur des Lahntales liegen einige geotouristisch und bergbaugeschichtlich hochinteressante 'locations'.
Dazu gehören der Seelbacher Säulenbasaltbruch, ein Basaltbruch mit Resten einer Drahtseilbahnstation, der ehemalige Marmorbruch "Im Winkel", der Kalkbruch des ehemaligen Lahnkalkwerkes und der Ort des ehemaligen Ockerfarbenbetriebes an Heimanns Mühle.
Erfahren Sie mehr dazu in unserem Faltblatt.
Weitere Informationen zur Initiative "Geopark Westerwald-Lahn-Taunus" finden Sie hier.

2008. Der NABU möchte mit Ihrer Hilfe mehr über den faszinierenden Jahresvogel 2008 erfahren. Der Kuckuck ist ein Zugvogel und verbringt den Winter größtenteils südlich des Äquators. Im April erwarten wir ihn bei uns in Deutschland zurück. Gefährdet wird der Kuckuck durch den Rückgang der Lebensräume seiner Wirtsvögel. Wo wird er wohl zuerst zu hören sein? Und wie breitet sich sein Ruf im Laufe der Wochen aus? Helfen Sie uns, Antworten zu finden und seien Sie ganz Ohr!
Wie kann ich teilnehmen?
Horchen Sie genau hin, wenn Sie einen Spaziergang machen. Wer den Kuckuck hört, sagt schnell Bescheid!
So tragen Sie dazu bei, die aktuelle Verbreitung des Kuckucks genauer festzustellen, und können dabei auch noch Preise gewinnen.
2010. Der Frühling ist zurückgekehrt und so wird bald wieder einer der bekanntesten Frühlingsboten mit seinem unverwechselbaren Ruf zu hören sein: der Kuckuck. „Um mehr darüber zu erfahren, wie sich der Langstreckenzieher dem Klimawandel anpasst, ruft der NABU Hessen dazu auf, zu melden, wann und wo die ersten Kuckucke in Hessen zu hören sind“, erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, das Ziel der Aktion. Meldung können per Mail an Kuckuck@NABU-Hessen.de, telefonisch unter 06441-67904-0 oder online auf der Homepage www.nabu-hessen.de abgeben werden. Unter allen Einsendungen werden wertvolle Buchpreise verlost. Viele Frühlingsboten wie Weißstorch oder Rauchschwalbe treffen auf Grund der Klimaerwärmung immer zeitiger in Hessen ein. So sind auch in diesem Jahr die Weißstörche bereits zurück. Beim Kuckuck, der als Langstreckenzieher in Afrika überwintert, wurde bisher angenommen, dass er seine Ankunftszeit noch nicht an den Klimawandel angepasst hat. Sein unverwechselbarer Ruf ist meist erst im Laufe des Aprils wieder bei uns zu hören. Die Wirtsvögel des Kuckucks wie z.B. der Teichrohrsänger kommen jedoch inzwischen mehrere Tage früher als gewöhnlich bei uns an. Wenn schließlich auch der Kuckuck hier eintrifft, hat für viele Wirtsvögel die Brutzeit bereits begonnen. Eppler: „Für die Kuckucksweibchen wird es immer schwieriger, ihre Eier erfolgreich den zukünftigen „Zieheltern“ unterzuschieben.“ Mit der Aktion „Wann kommt der Kuckuck?“ möchte der NABU Hessen herausfinden, wie der Kuckuck auf die veränderten Lebensbedingungen durch den Klimawandel reagiert. Der Lebensraumverlust durch immer strukturärmere Landschaften wird künftig nicht sein einziges Problem sein. Um sich erfolgreich fortzupflanzen, ist es für den Kuckuck wichtig, sich präzise auf das Brutgeschehen seiner Wirtsvögel abzustimmen. Dieses sensible Gefüge kann durch die Klimaerwärmung gestört werden.
NABU Kreisverband Limburg-Weilburg, Zum Hoppegarten 3, 65606 Villmar-Seelbach