Naturbeobachtungen -
beobachten, veröffentlichen, auswerten!
Naturgucker
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Naturgucker Limburg-Weilburg

Stunde der Wintervögel

Zählen Sie am Wochenende vom 06.01. bis 08.01.2012 eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten. In der winterlichen Nahrungsnot kommen viele unserer gefiederter Freunde in unsere Gärten - mitunter auch manch exotischer Gast. Warum, was man tun kann und wozu die Aktion gut ist, erfahren Sie hier.

Dohle -
Vogel des Jahres 2012

Die geselligen, klugen und treuen Rabenvögel leben in unserer Nachbarschaft in Kirchtürmen und alten Gemäuern - wenn wir sie denn lassen:
www.vogel-des-jahres.de

Gartenrotschwanz -
Vogel des Jahres 2011

Der Gartenrotschwanz ist selten geworden. Doch man kann ihm helfen. Lernen Sie ihn kennen und was man für ihn tun kann:
www.vogel-des-jahres.de

Jugendburg Hessenstein -

in der Mitträgerschaft des NABU Hessen. Ideal für Klassenfahrten und Jugendgruppen!
Mehr zur Burg und den Bildungsangeboten beim NABU Hessen oder direkt bei der Burg.

Ornithologische Exkursion

Am 25. April 2009 ging es zum NSG Aartalsee, 2010 zum Bingenheimer Ried. Am 30.04.2011 fahren wir zum Knappensee. Es sind noch Plätze frei!

Stunde der Gartenvögel

Zählen Sie eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten:
vom 13. bis 15. Mai 2011.

Pflege-Einsatz im Seelbacher Arboretum

Villmar-Seelbach. Eine Gruppe von Seelbacher Kindern und Jugendlichen hat auch im Oktober 2011 wieder einen Pflegeeinsatz im Seelbacher Lehrwald durchgeführt, der von Ihnen 2009 angelegt wurde. Betreut und angeleitet wurde der Arbeitseinsatz von der Villmarer Försterin Nadine Ströbele und vom NABU-Vorsitzenden Harald Ristau. Das Freimähen wurde bereits vorher von Villmarer Waldarbeitern erledigt.
Emsig jäteten die jungen Naturschützer die Baumscheiben und erneuerten die Verbissschutzvorrichtungen. Von den etwa 100 jungen Bäumchen haben fast alle die ersten beiden Jahre überlebt; nur vier bis fünf müssen ersetzt werden. Einige sind sogar besonders kräftig gewachsen. Nach der guten Pflege hat der junge Wald nun wieder beste Chancen für das nächste Jahr. Spannendes erfuhren die Helfer von der Dohle - Vogel des Jahres 2012 - und der Lärche - Baum des Jahres 2012. Abschließend wurden einige Nistkästen für Höhlenbrüter und Fledermäuse aufgehängt.


NABU-Kreisjugendtag 2011 im Wildpark "Tiergarten Weilburg"

Limburg-Weilburg. 40 Kinder und Jugendliche sowie 16 erwachsene Begleitpersonen sind der Einladung des NABU-Kreisverbandes Limburg-Weilburg zum Kreisjugendtag 2011 gefolgt. Unter der sehr spannenden und kindgerechten Führung von Andrea Barthels vom Tiergarten Weilburg konnten zahlreiche einheimische und ehemals einheimische Wildtiere beobachtet werden. Viel Interessantes sahen und lernten wir über Fischotter, Wölfe, Braunbären, Tarpane, Bienen, Auerochsen und Wildschweine. Im Wildpark-Gasthaus gab es zum guten Abschluss leckere Schnitzel mit Pommes.
Bilder vom Kreisjugendtag 2011 gibt es im Photoalbum zum Kreisjugendtag 2011.
Zur Homepage des Wildparks "Tiergarten Weilburg" geht es hier.


Feldholzinsel der endgültigen Bestimmung übergeben!

Villmar-Seelbach. Gemeinsam mit den Grundstücksbesitzern Klaus Ahlborn und Dr. Reiner Ahlborn hat die Naturschutzgruppe NABU Seelbach bei einem Arbeitseinsatz eine Feldholzinsel ihrer endgültigen Bestimmung übergeben. Die Bäume und Sträucher des Feldgehölzes hatten die einheimischen Jäger und der NABU Seelbach mit Klaus Ahlborn und Herbert Friedrich bereits im Oktober 2001 gepflanzt. Jetzt sind die Gehölze nach anfänglichem Darben mittlerweile groß genug um nicht mehr vor Verbiß geschützt werden zu müssen. Daher wurde nun der Schutzzaun abgerissen, in meterlange Stücke zerschnitten und der Altmetallverwertung zugeführt. Somit ist das Feldgehölz nun für alle Wildtiere frei zugänglich und findet hoffentlich bei diesen regen Zuspruch.


Abschalten - Keine Todeszonen in Deutschland!

Das 30-km-Sperrgebiet um den Katastrophenreaktor in Tschernobyl wird als "Todeszone" bezeichnet. Bei den Unglücksreaktoren in Fukushima empfehlen Experten, die Evakuierungszone von 20km auf 40km oder gar 80km auszuweiten.
In Deutschland leben fast 10 Mio. Menschen (12%) in einem Umkreis von 30km und sogar 42 Mio. (51%)in einem 80km-Umkreis um ein Atomkernkraftwerk, also jeder zweite Deutsche. Quellen und Details siehe: Die Zeit
Die friedliche Nutzung der Energie des Atomkerns ist physikalisch faszinierend und energiepolitisch verlockend, die Gefahren aber sind so tödlich, dass eigentlich nach Tschernobyl und spätestens nach Fukushima auch das kleinste Restrisiko noch unverantwortbar erscheint. Es gibt eine durchaus realistische Alternative in der Nutzung regenerativer Energien mit einem Zeithorizont von etwa 10 Jahren für die Umstellung. Dies wird manchen Kompromiss erfordern bezüglich der Aufstellung von Windkrafträdern und Hochspannungsleitungen. Aber es erscheint durchaus machbar, eine hochtechnisierte Industrienation wie Deutschland auf eine regenerative Energieversorgung umzustellen - und zwar ohne Verlust der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Dass dies möglich ist, wäre zu beweisen - und die Deutschen sind wohl mehrheitlich gewillt, diesen Weg zu gehen. Die verkürzte Formel ist sicher etwas plakativ , macht aber als Parole das Empfinden und die Zielsetzung hinreichend deutlich: "Wir wollen keine Todeszonen in Deutschland!"


Jahreshauptversammlung 2011 des NABU KV Limburg-Weilburg und
Einladung zur ornithologischen Exkursion 2011 zum Knappensee

Seelbach. Die Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverbandes Limburg-Weilburg fand am 12.03.2011 im Sportheim am Seelbacher Sportplatz an der Friedenseiche statt. Dabei wurde unter anderem die Neufassung der Satzung zwecks Eintragung ins Vereinsregister verabschiedet. Die neue Satzung im pdf-Format finden Sie hier. Die Ortsgruppen im Kreis erhielten vom Kreisvorsitzenden Harald Ristau je eine Ausgabe des Hessischen Brutvogelatlanten überreicht, an dessen Erstellung wir im Rahmen des Adebar-Projektes intensiv beteiligt waren. Bei Kaffee und Kuchen wurden zahlreiche weitere aktuelle Themen und Vorhaben des Naturschutzes besprochen, unter anderem:
     Die ornithologische Exkursion des NABU KV Limburg-Weilburg und der Ortsbeauftragten für Vogelschutz in unserem Landkreis führt uns am 30.04.2011 in bewährter Weise an den Knappensee in der Horloffaue, den wir zuletzt 2008 besuchten. Die Einladungen dazu sowie der Entwurf finden Sie hier: Einladung zur ornithologischen Exkursion 2011
     Der Kreisjugendtag findet dieses Jahr am 27.08.2011 statt. Nach der sehr gelungenen und gelobten Fahrt in den Rheingau im letzten Jahr wollen wir 2011 in heimischen Gefilden bleiben und den Tiergarten Weilburg besuchen, mit dem uns eine sehr fruchtbare Kooperation verbindet. Es wird am 27.08. um 10 Uhr ein Bus von Bad Camberg über Brechen und Hadamar nach Weilburg zum Tierpark fahren. Dort soll es um 11 Uhr losgehen mit einer geführten Wanderung. Ende und Rückfahrt ist für 15:30 Uhr geplant.
Weitere Informationen zum Kreisjugendtag demnächst an dieser Stelle. Wer sich schon mal über unserer diesjähriges Ziel informieren möchte, der findet weitere Informationen auf der Homepage des Wildparks 'Tiergarten Weilburg'.
     Gerd und Herbert Arnold, 1. und 2. Vorsitzende des NABU Waldbrunn, wiesen auf die erheblichen Bedenken und Probleme mit der Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs in Ellar "Auf der Lay" hin. Ausführliche Informationen dazu finden sich auf der Homepage des NABU Waldbrunn.


„Sie sparen, wir spenden!“ - Kunden der Kreissparkasse unterstützen gemeinnützige Vereine - Machen Sie mit!

Weilburg. Gemeinschaft heißt Gegenseitigkeit! Diesem Gedanken folgt die Kreissparkasse Weilburg mit der Aktion „Sie sparen, wir spenden!“ Der Erfolg der Aktion in den Vorjahren ist Anlass für eine Wiederholung auch in diesem Jahr. In diesem Jahr haben Kunden der Sparkasse bis zum Jahresende die Möglichkeit mit dem Sparkassen-Zuwachssparen sowohl eine attraktive persönliche, als auch gemeinnützige Rendite zu erzielen und Gutes zu tun für alle drei Partner dieser Aktion:
   *  Kunden der Sparkasse erhalten eine Geldanlage mit einer attraktiven persönlichen Rendite, ohne Risiko und ohne Kosten. Darüber hinaus bestimmen sie über die Verwendung einer Spende und bekommen so eine zusätzliche „gemeinnützigen Rendite“.
   *  Vereine und Institutionen, die in der Region Gutes tun, erhalten Spendengelder. Zusätzlich fördern Werbung und Pressearbeit rund um „Sie sparen, wir spenden.“ die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Ein wichtiger Aspekt! Denn die teilnehmenden Organisationen erbringen oft ihre Leistungen im Stillen, oft ohne die verdiente Anerkennung.
   *  Die Kreissparkasse Weilburg erhält durch das Vertrauen unserer Kunden Einlagen. Diese leihen wir hier in der Region an Menschen und Firmen aus, die wir kennen. Damit sichern wir Arbeitsplätze in den Unternehmen und bei uns selbst.
Für Gelder, die Kunden der Kreissparkasse Weilburg vom 15. November bis zum 30. Dezember im Sparkassen-Zuwachssparen anlegen, spendet die Sparkasse pro 1.000 Euro Anlagebetrag einen Euro an eine von sechs Einrichtungen. Die Sparkassen - Kunden entscheiden bei der Geldanlage, welchem Verein die Spende zugute kommen soll. Hierzu gibt es eine gesonderte Urkunde, die vom Schirmherren dieser Aktion Herrn Landrat Manfred Michel und dem Vorstand der Kreissparkasse Herrn Stefan Hastrich und Herrn Stephan Gürtler unterzeichnet ist. Sechs verschiedene Institutionen stehen den Kunden der Kreissparkasse Weilburg für die Spende zur Auswahl:
   *  Förderverein Bildungsforum Mengerskirchen e.V.
   *  Naturschutzbund Kreisverband Limburg-Weilburg e.V.
   *  Deutsches Rotes Kreuz - Kreisverband Oberlahn e.V.
   *  Menschen (s) Kinder Löhnberg-Merenberg-Weilburg e.V.
   *  Verein der Freunde und Förderer d. Wildparks "Tierpark Weilburg" e.V.
   *  Kreismusikschule Oberlahn e.V.
Mit dieser Aktion macht die Kreissparkasse deutlich, wie wichtig eine engagierte Regionalbank ist. Denn ohne Unterstützung und verantwortungsbewusstes Handeln, könnten viele Initiativen in der Region nicht überleben. Hier gibt es weitere Informationen der Kreissparkasse Weilburg zu dieser Aktion.


Seelbacher Kinder und Jugendliche pflegen "ihren" Wald

Villmar-Seelbach. Harte Arbeit leisteten zwei Dutzend Seelbacher Kinder und Jugendliche im Arboretum am Seelbacher Sportplatz. Den Lehrwald nicht nur für Kinder und Jugendliche hatten sie selbst im Herbst vergangenen Jahres angelegt und dabei etwa 100 Bergulmen, Linden, Walnussbäume, Speierlinge, Wildkirschen, Edelkastanien, Schwarznussbäume und Elsbeeren im steinigen Boden gepflanzt. Die Initiative ging von der Villmarer Revierförsterin Nadine Ströbele und vom NABU Seelbach aus. Inzwischen waren die jungen Bäumchen von Brombeeren, Brennnesseln und indischem Springkraut überwuchert. Also mussten viele fleißige Hände ran, um unter der Anleitung von Forstleuten und vom NABU Seelbach den jungen Bäumchen das Überleben zu erleichtern. Trotz der harten Arbeit hat es allen Kindern Spaß gemacht und sie haben nebenbei auch einiges gelernt. Auch die nächsten beiden Jahren braucht der junge Wald wieder die Hilfe der Kinder und Jugendlichen - und alle freuten sich schon darauf, wieder dabei zu sein. Unser Photoalbum zeigt die Bilder des Pflegeeinsatzes.


NABU-Kreisjugendtag 2010 führte in den Rheingau

Mit den Kindern und Jugendlichen der NABU- und NAJU-Ortsgruppen im Landkreis Limburg-Weilburg haben wir dieses Jahr das Weltkulturerbe "Mittelrheintal" besucht. Mit dem Bus fuhren wir nach Assmannshausen und bestiegen um 11 Uhr ein Schiff der Bingen-Rüdesheimer-Fahrgastschifffahrt. Das Schiff fuhr uns mitten durch das herrliche Rheintal vorbei an stolzen Burgen und Ruinen, vorbei am Binger Mäuseturm und den einst gefährlichen Stromschnellen am Binger Loch nach Rüdesheim mit seinen romantische Gassen und schönen Fachwerkhäusern. Dort schwebten wir mit der Kabinenseilbahn über die Weinhänge hinauf zum Niederwalddenkmal mit seiner Adlerwarte. Anschließend wandern wir über den Aussichtspunkt Rossel mit schönen Ausblicken in das Rheintal hin zum "Jagdschloss Niederwald" (etwa 3km, fast eben). Vom Jagdschloss aus fuhren wir mit dem Sessellift nach Assmannshausen hinab, wo uns der Bus wieder aufnahm. Ende ca. 17:30 Uhr. Zippammer und Äskulapnatter konnte man zu dieser Jahreszeit nicht zu Gesicht bekommen, dafür aber manch ziehende und rastende Wasservögel. Auch das Nabu-Projekt "Weinberg bei Rüdesheim" liegt ganz in der Nähe. Weitere Details siehe hier.


Lahn-Marmor - Geologie, Paläontologie, Abbaugeschichte und Verwendung

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Kirnbauer
am Montag, den 28.06.2010, um 19:30 Uhr
in der Aula der Tilemannschule Limburg
Über 400 Jahre lang - bis in die 1970er Jahre - wurden in über 100 Steinbrüchen beiderseits der Lahn Kalksteine abgebaut, die - geschliffen und poliert - als "Nassauer Marmor", später dann als "Lahnmarmor", bezeichnet und in zahlreichen Bauten auf der gesamten Welt verwendet worden sind, so im Empire State Building in New York, in der Moskauer Metro, aber auch in zahlreichen Schlössern, Kirchen und profanen Prunkbauten in Deutschland, um nur wenige Beispiele zu nennen. Im geologischen Sinn handelt es sich beim Lahnmarmor um ehemalige Riffkalke aus der Zeit des Devons, einem Zeitabschnitt der Erdgeschichte vor etwa 380 Millionen Jahren, als das heutige Lahngebiet etwa 20° südlich des Äquators in einer "devonischen Südsee" lag. Der reich bebilderte Vortrag schildert die geologischen und paläontologischen Grundlagen, die zur Entstehung des Lahnmarmors führten, doch beschäftigt er sich auch mit der vielfältigen Geschichte seines Abbaus, seiner Verarbeitung und seiner Verwendung. Der Referent, Prof. Dr. Thomas Kirnbauer, ist Professor für die Geologie der Steine und Erden in Bochum, Verfasser mehrerer Bücher und zahlreicher Schriften, auch zum Thema Lahnmarmor, und Gründungsmitglied sowie Kuratoriumsmitglied des Vereins Lahn-Marmor-Museum e.V. Der Vortrag richtet sich an Schüler, Lehrer und alle Interessierten. Der Eintritt ist kostenlos. Einladung im pdf-Format


Pfingstzeltlager 2010 des NABU Seelbach

Villmar-Seelbach. Ab Pfingstsonntag, 15.30 Uhr, bis Pfingstmontag nach dem Frühstück findet auf der Seelbacher Grillhütte das Zeltlager 2010 für Seelbacher Kinder und Jugendliche statt. Ablauf und Gestaltung des Zeltlagers dürfen die Teilnehmer mitbestimmen. Angeboten wird:
Wir bauen Nistkästen / Nistgeräte und hängen einige davon auch gleich auf.
Keine Angst vor kleinen Tieren - wir untersuchen ein Biotop (Bach, Tümpel oder Wiese)
Wir hören und erkennen die häufigsten Vogelstimmen
Wetten dass, … wir Bäume an der Rinde erkennen können?
Wir wandern durch die Nacht (auch mit Fledermausdetektor)
Wir backen Stockbrot
Wir grillen leckere Würstchen auf dem Grillrost
Wir erleben Lagerfeuerromantik
Wir spielen lustige Lagerspiele
...
Wir erheben einen kleinen, symbolischen Unkostenbeitrag von 5 Euro pro teilnehmendem Kind/Jugendlichem. Den Rest trägt der NABU Seelbach. Inbegriffen ist insbesondere Würstchen, Stockbrot, Frühstück und ein Nistkastenbausatz. Alkoholische Getränke sind im Zeltlager untersagt, ebenso Wertsachen und elektronische Spielgeräte. Die Teilnehmer sollen zwischen 6 und 14 Jahren alt sein. Ältere Begleitpersonen sind nach Absprache möglich. Die Teilnehmer können eigene Zelte (in üblichen Abmessungen) mitbringen. Ein größeres Zelt/Pavillon (ohne Geschlechtertrennung) kann zur Verfügung gestellt werden. Schlafsack und Unterlage (z.B. Isomatte, Strandmatte) soll jeder Teilnehmer mitbringen. Anmeldung zum Kinder- und Jugend-Zeltlager 2010 des NABU Seelbach möglichst umgehend (am besten bis 9. Mai 2010) bei Ulf Schneemann oder bei Harald Ristau. Einladung und Anmeldung im pdf-Format


Manfred Delpho zeigt seine schönsten Fotos

Niederselters. Auch der Maulwurf freut sich über den Frühling. Das faszinierende Foto stammt vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Manfred Delpho. Dieser wird auf Einladung des NABU- Kreisverbandes am Sonntag, 28. März, 18 Uhr, seine Diaschau und Diavision „Natur im Jahreslauf" im Kulturzentrum „Alte Kirche" in Niederselters vorführen. Der Eintritt ist frei. Insbesondere auch die Ortsbeauftragten für Vogelschutz sind herzlich zu dem Vortrag eingeladen. Manfred Delpho trifft man vorwiegend in entlegenen Gegenden der Erde an, wo er, beispielsweise im süd- und westlichen Afrika, den Rocky Mountains oder Alaska fotografische Beweise für die Schönheit einer schwindenden heilen Welt sammelt. Über Jahre hinweg hat er aber auch die Naturschönheiten seiner nordhessischen Heimat im Bild eingefangen: herrliche Landschaften, faszinierende Tiere und Pflanzen, verborgenen Welten. Doch die Fotos sollen mehr sein als eine Dokumentation der Vielfalt und Schönheit. Sein Anliegen ist es, dem Betrachter die Faszination der Natur zugänglich zu machen, Begeisterung und Staunen zu wecken über die Naturwunder, die es immer noch gibt. In der Diaschau zeigt er einen Teil seiner schönsten Bilder aus über 20 Jahren als Naturfotograf. (Foto: Delpho)


Ein Nest für den Uhu

Beselich. Im Wald des Fürsten zu Wied in der Region Runkel/Beselich lebt seit einigen Jahren ein Uhu-Brutpaar. Dieses Paar, evt. in anderer Zusammensetzung, brütete schon erfolgreich. In den letzten Jahren hatte es keinen Bruterfolg mehr. 2009 hätte es wieder klappen können. Ein Gelege mit drei Eiern war vorhanden. Doch mangels Bruthöhle lagen die Eier auf dem Boden. Vermutlich verhinderten Menschen eine erfolgreiche Brut. Nun hat Schreinermeister Dietmar Bräutigam mit Ehefrau Nathalie aus Runkel-Wirbelau kostenlos einen riesigen wetterfesten Brutkasten angefertigt. Beraten wurde er von Harald Ristau, Herbert Friedrich und Werner Bußweiler vom NABU. Förster Dirk Röller half bei den Vorbereitungen für den richtigen Platz zum Aufhängen für den Nistkasten. Wetterbedingt konnte die Aufhängeaktion mit vielen Helfern erst jetzt gestartet werden. Die Beförderung des Kastens bei schlechten Bedingungen stellte die Helfer vor einige Probleme. Gemeinsam konnten diese gemeistert werden. Vielleicht gelingt eine Brut schon in diesem Jahr. Andernfalls muß man halt abwarten. Ähnliche Kästen wurden in Nordhessen erfolgreich angenommen. Der Uhu ist die größte Eule; viel größer als der Mäusebussard. Er hat eine Spannweite von gut 170 cm und fliegt geräuschlos. Man sieht ihn selten, da er nachtaktiv ist. Zur Zeit balzt der Uhu und ruft schon vom Beginn der Dämmerung seinen Namen. Sehr aktiv ruft der männliche Vogel. Ab und zu antwortet das Weibchen. Herbert Friedrich


1. Storchenmast im Landkreis Limburg-Weilburg

Seelbach, Kerkerbach.
Der 1. Storchenmast im Landkreis Limburg-Weilburg ist aufgestellt. Auf einem Grundstück der Stadt Runkel unterhalb des Industriegebietes Runkel-Kerkerbach hat uns die Süwag Energie AG einen von von ihr zur Verfügung gestellten Storchenmast aufgestellt. Mit Unterstützung der Kreis-UNB und des Kreis-Bauamtes wurde auch das Genehmigungsproblem gelöst. Die Nestplattform aus nichtrostendem Stahl hat der NABU Kreisverband bei den NABU-Kollegen in Südhessen bestellt, die schon Dutzender solcher Plattformen von der Metallwerkstatt Groß-Gerau hat fertigen lassen. Der NABU-Kreisvorsitzende Harald Ristau hat die Nestplattform am 21.11.2009 im Naturbildungshof Ludwigsaue abgeholt und sodann Weidenzweige eingeflochten, eine Strohgrundlage aufgebracht und das Nest "vorgekalkt". Mitarbeiter der Süwag Energie AG haben die Nestplattform auf den Holzmasten montiert und diesen am 3.12.2009 in den Lahnwiesen bei Kerkerbach aufgestellt. Die Höhe des Mastes betraegt bis zur Nestoberkante 10 Meter. Der Standort wurde von uns ausgewählt, weil in den Kerkerbacher Lahnwiesen nicht schon öfter rastende Störche in der Lahnaue gesichtet wurden sondern auch das Kerkerbachtal dort mündet und das Emsbachtal sowie die Seen des Steedener Kalkwerkes in der Nähe sind - hoffen wir, dass die Störche das ebenso günstig beurteilen. Herbert Friedrich berichtete inzwischen von einem Steedener Beobachter, der schon Mitte Dezember 2009 einen Storch in den Steedener Wiesen mit Nistmaterial beobachtet hat. Diese äiußerst ungewöhnliche und unerwartete Beobachtung lässt sich wohl nur so erklären, dass einer der wenigen noch in Hessen verblibenen Störche beim Vorbeizug sich eingeladen fühlte, an dem neuen Nest ein wenig weiter zu bauen. Vielleicht haben wir tatsächlich Erfolg und die Störche nehmen unser Nestangebot an - im besten Fall schon in 2010!


Mit der Wurzel nach unten -
KIGA Seelbach pflanzt den Baum des Jahres 2010 - die Vogelkirsche

Villmar-Seelbach. Ein Dutzend Vogelkirschen pflanzten Kinder des Seelbacher Kindergartens im Arboretum am Seelbacher Sportplatz. Sie waren damit bundesweit vielleicht die Ersten, die etwas tun für den Baum des Jahres 2010. Organisiert wurde die Aktion vom NABU-Vorsitzenden Harald Ristau in Zusammenarbeit mit der Villmarer Revierförsterin Nadine Ströbele und der Leiterin des Seelbacher Kindergartens, Gesine Hülse. Die Vogelkirschbäumchen, die die Kinder pflanzten, waren so klein wie sie selbst und sollen doch 30 Meter groß werden in den nächsten Jahrzehnten, erfuhren die Kinder unter einer ausgewachsenen Vogelkirsche. Die Vogelkirsche ist die Mutter unserer Süßkirschen, ihre Blüten locken zahllose Insekten an, ihre Früchte ernähren viele Vögel und ihr Holz ergibt schöne Möbel, erzählte Ristau den Kleinen. Mit der Wurzel nach unten wurden die Bäumchen liebevoll eingesetzt. Damit sie einen guten Start bekommen, haben die Kinder sie dann gut angedrückt und mit Gießkannen eifrig gewässert. Praktisch angeleitet wurden sie dabei von Forstwirt Timo Semmler und Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg. Tatkräftige Unterstützung leisteten die Erzieherinnen Barbara Kessler, Claudia Biehl und Heike Wolf. Zum Schluss versprachen die Kinder, schon im nächsten Jahr nachzusehen, ob die Bäume schneller wachsen als sie selbst. Dazu gibt es auch ein Photoalbum.


Ein Lehrwald nicht nur für Kinder und Jugendliche -
Arboretum am Seelbacher Sportplatz angelegt

Arboretum-Erbauer

Arboretum fertig!

Villmar-Seelbach. "Wir pflanzen einen Wald" lautete das Motto. Der NABU Seelbach mit dem Vorsitzenden Harald Ristau und die Villmarer Revierförsterin Nadine Ströbele hatten die Seelbacher Kinder und Jugendlichen zum Bäumepflanzen aufgerufen. Die Idee und die Weichenstellung für das Projekt hatte bereits Altförster Kurt Walter entwickelt. Und die jungen Leute kamen zahlreich und leisteten schwere Arbeit, denn der Boden des Basaltkopfes am Seelbacher Sportplatz war hart und steinig. Dennoch hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß. Sie pflanzten insgesamt fast 100 Bergulmen, Linden, Walnussbäume, Speierlinge, Edelkastanien, Schwarznussbäume und seltene Elsbeeren. Die Försterin erzählte den Kindern von der Bedrohung der Ulmen durch den Ulmensplintkäfer. Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg berichtete, dass die Elsbeere das wertvollste Holz und den teuersten Schnaps liefert; kürzlich seien zwei ausgewachsene Elsbeeren für zusammen 17.000 Euro verkauft worden, ein Elsbeeren-Stamm war also 8.500 Euro wert. Am Ende der Aktion wurden die jungen Bäume mit Unterstützung von Eugen Waronin vom TuS 05 Seelbach dann noch kräftig gewässert um ihnen einen guten Start zu verschaffen. Außerdem wurden noch Pflanzplätze vorbereitet für die Vogelkirsche, den Baum des Jahres 2010, von denen noch einige mit dem Seelbacher Kindergarten gepflanzt werden sollen. Auch Infotafeln zu den verschiedenen Baumarten sollen noch angebracht werden. Schließlich versprachen die Kinder und Jugendlichen auch künftig bei der Pflege und Betreuung der Bäume zu helfen. So wurde am Seelbacher Sportplatz ein Arboretum geschaffen, ein Lehrwald nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Die Erbauer des Arboretums (von links): Nico Spielkamp, Försterin Nadine Ströbele, Pascal Scheffler, Lisa Marie Huth, Forstwirt Timo Semmler, Tom Schneemann, Katrin Huth, Ulf Schneemann, Eva Huth, Forstwirtschaftsmeister Peter Fogeborg, Jonas Ristau, Michel Kosmol, Kerstin Ristau, Tobias Huth, Sascha Kosmol und Jürgen Schäfer. Auf dem Bild fehlen Lena Ristau, Hannah Schneider und NABU Vorsitzender Harald Ristau als Fotograf.


Zweites Amphibienlaichgewässer in der Seelbacher Trieschstruth

Trieschstruth 1. Teich

Der 2003/2004 geschaffene 1. Amphibienteich in dem romantischen Seelbacher Bachtälchen "Trieschstruth" ist inzwischen gut bewachsen und angenommen. Grasfrösche und Erdkröten laichen dort. Nun soll ein zweiter, größerer Teich ebenfalls auf dem Gelände des NABU-Mitglieds und Jagdpächters Klaus Ahlborn geschaffen werden. Die UNB hat dafür Mittel aus der Ausgleichsabgabe bewilligt.
Der 2. Teich soll etwa 300 qm groß werden und eine nierenförmige Gestalt erhalten. Klaus Ahlborn, Herbert Friedrich und Harald Ristau haben die Umrisse abgesteckt. Die Baggerarbeiten wurden in der 3. Septemberwoche 2008 abgeschlossen.
Die ohnehin bereits hohe ökologische Wertigkeit des Trieschstruther Biotops soll so noch weiter gesteigert werden.


Kreisjugendtag 2008 zum Vogelpark Uckersdorf

Nachdem der letzte Kreisjugendtag den ersten hessischen Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Ziel hatte, wollen wir beim Kreisjugendtag 2008 nun den Vogelpark in Herborn-Uckersdorf besuchen. Die Exkursion soll am 28. September 2008 stattfinden und richtet sich an alle NABU- und NAJU-Kinder und -Jugendliche im Landkreis Limburg-Weilburg. Abfahrt in Bad Camberg um 9 Uhr; weitere Zustiegsorte nach Eingang der Anmeldungen. Die Rückkehr sollgegen 16 Uhr erfolgen. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist die NABU-/NAJU-Mitgliedschaft erforderlich.
Der Vogelpark Herborn-Uckersdorf ist dem NABU in besonderer Weise verbunden: Der Vogelparkverein ist eine Ortsgruppe des NABU und der Leiter des Vogelpark, der Biologe Wolfgang Rades, war zuvor Artenschutzreferent des NABU Niedersachsen und auch langjähriges Mitglied des BNA.
Schwerpunkte des Vogelparks sind: Amphibienschutz, Auswilderungsprojekt für Weißstörche, Die Schöpfung bewahren ... Beteiligung an Erhaltungszuchtprojekten, Wildvogel-Pflegestation, Wildblumenwiese und Insektenpfad. Gerade auch für Kinder und jugendliche Besucher bietet der Park also ausgesprochen viel. Hier die Einladung.


Archäologisch-geophysikalische Prospektion des ehemaligen Hofgutes Ludwigsburg bei Seelbach

Ende August 2008, nach der Dinkel-Ernte, werden wir die fragliche Fläche in Villmar-Seelbach durch die Firma Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR, Marburg, geomagnetisch und geoelektrisch untersuchen lassen. Das Projekt wird unterstützt durch den hessischen Finanzminister Karl-Heinz Weimar, der uns Mittel aus dem Lotto-Fond bewilligen konnte. Die Karte des ehemaligen fürstlich-wiedschen Hofgutes hatte Bernd Volz, Elkerhausen, im wiedschen Archiv entdeckt. Die geomagnetischen Feldarbeiten wurden am 26. August 2008 durchgeführt. Die Geoelektrik folgt im September


Exkursion 2008 zum Knappensee

Die Horloffaue bei Hungen-Utphe war das Ziel der ornithologischen Exkursion am 19. April 2008, welche der NABU Kreisverband Limburg-Weilburg und die Ortsbeauftragten für Vogelschutz aus dem Kreis organisierten. 40 Teilnehmer lauschten der fachkundigen Führung von Erhard Thörner und Sven Wagner. Trotz widriger Wetterbedingungen konnten 57 Vogelarten auf der Beobachtungsliste notiert werden. Dazu zählten Uferschnepfe, Grünschenkel, Storch, Rohrweihe, Schnatterente, Löffelente, Krickente, Knäckente, Silberreiher, Beutelmeise und Kiebitz. Die vollständige Beobachtungsliste können Sie hier herunterladen.


Geologischer Wanderweg Seelbach

Ein Teilstück des neuen Lahnsteiges und des geplanten Geoparks "Westerwald-Lahn-Taunus"

Wer die Natur kennt und schätzt, ist auch bereit sie zu schützen.

Der Vorschlag eines geologischen Wanderweges Seelbach liegt zum großen Teil auf dem bisherigen, rechtslahnigen Lahnhöhenweg. Er führt dabei entlang eines besonders wertvollen Teiles des Natura2000-FFH-Gebietes "Lahntal und seine Hänge".

In der faszinierenden Natur des Lahntales liegen einige geotouristisch und bergbaugeschichtlich hochinteressante 'locations'.

Dazu gehören der Seelbacher Säulenbasaltbruch, ein Basaltbruch mit Resten einer Drahtseilbahnstation, der ehemalige Marmorbruch "Im Winkel", der Kalkbruch des ehemaligen Lahnkalkwerkes und der Ort des ehemaligen Ockerfarbenbetriebes an Heimanns Mühle.

Erfahren Sie mehr dazu in unserem Faltblatt.
Weitere Informationen zur Initiative "Geopark Westerwald-Lahn-Taunus" finden Sie hier.


Schon gehört? Der 1. Kuckuck 2010

NABU zum Mitmachen und Gewinnen: Melden Sie uns den ersten Kuckuck - auch wieder im Jahre 2010!

2008. Der NABU möchte mit Ihrer Hilfe mehr über den faszinierenden Jahresvogel 2008 erfahren. Der Kuckuck ist ein Zugvogel und verbringt den Winter größtenteils südlich des Äquators. Im April erwarten wir ihn bei uns in Deutschland zurück. Gefährdet wird der Kuckuck durch den Rückgang der Lebensräume seiner Wirtsvögel. Wo wird er wohl zuerst zu hören sein? Und wie breitet sich sein Ruf im Laufe der Wochen aus? Helfen Sie uns, Antworten zu finden und seien Sie ganz Ohr!

Wie kann ich teilnehmen?
Horchen Sie genau hin, wenn Sie einen Spaziergang machen. Wer den Kuckuck hört, sagt schnell Bescheid! So tragen Sie dazu bei, die aktuelle Verbreitung des Kuckucks genauer festzustellen, und können dabei auch noch Preise gewinnen.

2010. Der Frühling ist zurückgekehrt und so wird bald wieder einer der bekanntesten Frühlingsboten mit seinem unverwechselbaren Ruf zu hören sein: der Kuckuck. „Um mehr darüber zu erfahren, wie sich der Langstrecken­zieher dem Klimawandel anpasst, ruft der NABU Hessen dazu auf, zu melden, wann und wo die ersten Kuckucke in Hessen zu hören sind“, erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsit­zender des NABU Hessen, das Ziel der Aktion. Meldung können per Mail an Kuckuck@NABU-Hessen.de, telefonisch unter 06441-67904-0 oder online auf der Homepage www.nabu-hessen.de abgeben werden. Unter allen Einsendungen werden wertvolle Buchpreise verlost. Viele Frühlingsboten wie Weißstorch oder Rauchschwalbe treffen auf Grund der Klima­erwärmung immer zeitiger in Hessen ein. So sind auch in diesem Jahr die Weißstörche bereits zurück. Beim Kuckuck, der als Langstreckenzieher in Afrika überwintert, wurde bisher angenommen, dass er seine Ankunftszeit noch nicht an den Klimawandel angepasst hat. Sein unverwechselbarer Ruf ist meist erst im Laufe des Aprils wieder bei uns zu hören. Die Wirtsvögel des Kuckucks wie z.B. der Teichrohrsänger kommen jedoch inzwischen mehrere Tage früher als gewöhnlich bei uns an. Wenn schließlich auch der Kuckuck hier eintrifft, hat für viele Wirtsvögel die Brutzeit bereits begonnen. Eppler: „Für die Kuckucksweibchen wird es immer schwieriger, ihre Eier erfolgreich den zukünftigen „Zieheltern“ unterzuschieben.“ Mit der Aktion „Wann kommt der Kuckuck?“ möchte der NABU Hessen herausfinden, wie der Kuckuck auf die veränderten Lebensbedingungen durch den Klimawandel reagiert. Der Lebensraumverlust durch immer strukturärmere Landschaften wird künftig nicht sein einziges Problem sein. Um sich erfolgreich fortzupflanzen, ist es für den Kuckuck wichtig, sich präzise auf das Brutgeschehen seiner Wirtsvögel abzustimmen. Dieses sensible Gefüge kann durch die Klimaerwärmung gestört werden.










NABU Kreisverband Limburg-Weilburg, Zum Hoppegarten 3, 65606 Villmar-Seelbach