Ornithologische Exkursion

Am 25. April 2009 ging es zum NSG Aartalsee, 2010 zum Bingenheimer Ried. Am 30.04.2011 fahren wir zum Knappensee. Es sind noch Plätze frei!
Stunde der Gartenvögel

Zählen Sie eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten:
vom 13. bis 15. Mai 2011.
Naturbeobachtungen -
beobachten, veröffentlichen, auswerten!

Das Naturgucker-Portal ist jetzt auch mit regionalem Bezug über den NABU Limburg-Weilburg erreichbar. Anmelden und mitmachen!
Naturgucker Limburg-Weilburg
Gartenrotschwanz -
Vogel des Jahres 2011

Der Gartenrotschwanz ist selten geworden. Doch man kann ihm helfen. Lernen Sie ihn kennen und was man für ihn tun kann:
www.vogel-des-jahres.de
Jugendburg Hessenstein -

in der Mitträgerschaft des NABU Hessen. Ideal für Klassenfahrten und Jugendgruppen!
Mehr zur Burg und den Bildungsangeboten beim NABU Hessen
oder direkt bei der Burg.
Stunde der Wintervögel

Zählen Sie am Wochenende vom 06.01. bis 08.01.2012 eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten. In der winterlichen Nahrungsnot kommen viele unserer gefiederter Freunde in unsere Gärten - mitunter auch manch exotischer Gast. Warum, was man tun kann und wozu die Aktion gut ist, erfahren Sie hier.

Nach Wildkatze und Luchs finden auch Wölfe in unsere heimischen Wälder zurück. Anfang Januar 2011 wurde bei Gießen ein Wolf angefahen und danach noch mehrfach hinkend beobachtet.
DNA-Tests der Haare von dem anfahrenden Auto ergaben, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Erbsubstanz gab zudem preis, aus welchem Rudel das Tier stammt. Es ist nicht, wie zunächst gedacht, ein Wolf aus der Lausitz, sondern er stammt aus den Alpen. Beide Populationen sind von Mittelhessen etwa 400 Kilometer Luftlinie entfernt, was für wandernde Jungwölfe nur eine mittlere Entfernung darstellt. Positiv daran ist auch, dass somit nun, im zweiten Fall, ein wichtiger genetischer Austausch der beiden Wolfspopulationen durchaus möglich erscheint.
Also: Der Wolf kommt - und wir sollten besser darauf vorbereitet sein, ihn willkommen zu heißen. Das bedeutet, informieren, aufklären, Ängste nehmen und Ansprechpartner benennen, damit die Menschen wissen, an wen sie sich ggf. wenden können. Einen Wolfsbebotschafter haben wir schon im Kreis und die erste Infoveranstaltung wurde schon im November für Anfang Februar 2010 terminiert. Wir bleiben am Ball, um den Wolf willkommen zu heißen - ebenso wie Wildkatze und Luchs.
Nach unserem hessischen NABU-Vorsitzenden Gerhard Eppler weisen die letzten Meldungen darauf hin, dass das Tier es aus dem Autobahnen-Ring von A45, A5, A 480 und A485 herausgeschafft hat“, so Eppler. Damit stände ihm der Weg ins dünner besiedelte Bergland von Taunus und Westerwald offen. Es sei zu hoffen, dass der Wolf dort Ruhe fände und seine mögliche Verletzung auskurieren könne.
Der Wolfsbotschafter im Landkreis Limburg-Weilburg ist Andreas Lenhart aus Camberg-Erbach, der als Ansprechpartner gerne zur Verfügung steht und bei Verdacht auf einen Wolfriss (z.B. beim Reh) oder ähnlichem gerne kontaktiert werden kann.

Wetzlar. Der Frühling ist zurückgekehrt und so wird bald wieder einer der bekanntesten Frühlingsboten mit seinem unverwechselbaren Ruf zu hören sein: der Kuckuck. „Um mehr darüber zu erfahren, wie sich der Langstreckenzieher dem Klimawandel anpasst, ruft der NABU Hessen dazu auf, zu melden, wann und wo die ersten Kuckucke in Hessen zu hören sind“, erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, das Ziel der Aktion. Meldung können per Mail an Kuckuck@NABU-Hessen.de, telefonisch unter 06441-67904-0 oder online auf der Homepage www.nabu-hessen.de abgeben werden. Unter allen Einsendungen werden wertvolle Buchpreise verlost. Viele Frühlingsboten wie Weißstorch oder Rauchschwalbe treffen auf Grund der Klimaerwärmung immer zeitiger in Hessen ein. Beim Kuckuck, der als Langstreckenzieher in Afrika überwintert, wurde bisher angenommen, dass er seine Ankunftszeit noch nicht an den Klimawandel angepasst hat. Sein unverwechselbarer Ruf ist meist erst im Laufe des Aprils wieder bei uns zu hören. Die Wirtsvögel des Kuckucks wie z.B. der Teichrohrsänger kommen jedoch inzwischen mehrere Tage früher als gewöhnlich bei uns an. Wenn schließlich auch der Kuckuck hier eintrifft, hat für viele Wirtsvögel die Brutzeit bereits begonnen. Eppler: „Für die Kuckucksweibchen wird es immer schwieriger, ihre Eier erfolgreich den zukünftigen „Zieheltern“ unterzuschieben.“ Mit der Aktion „Wann kommt der Kuckuck?“ möchte der NABU Hessen herausfinden, wie der Kuckuck auf die veränderten Lebensbedingungen durch den Klimawandel reagiert. Der Lebensraumverlust durch immer strukturärmere Landschaften wird künftig nicht sein einziges Problem sein. Um sich erfolgreich fortzupflanzen, ist es für den Kuckuck wichtig, sich präzise auf das Brutgeschehen seiner Wirtsvögel abzustimmen. Dieses sensible Gefüge kann durch die Klimaerwärmung gestört werden.
Die NABU-Ortsgruppen im Landkreis Limburg-Weilburg leisten die eigentliche, hauptsächliche und zeitlich umfangreiche Naturschutzarbeit. Der NABU Kreisverband koordiniert und ergänzt deren Arbeit. Hier eine Übersicht der Tätigkeitsfelder (wird noch ausgeführt):

Merkblatt Fledermausschutz im Landkreis Limburg-Weilburg
Aktuelle Beispiele:
Kinder des Seelbacher Kindergartens pflanzen ein Dutzend Vogelkirschen, den Baum des Jahres 2010 - eine Aktion von NABU Seelbach, Revierförsterei Villmar und Kindergarten Seelbach: Photoalbum KIGA pflanzt Vogelkirschen mit NABU
Anlegen eines Lehrwaldes (Arboretum) nicht nur für Kinder und Jugendliche: Photoalbum Arboretum
NABU Kreisverband Limburg-Weilburg, Zum Hoppegarten 3, 65606 Villmar-Seelbach